Nageldesign Sets

Nagelstudios und private Nageldesigner arbeiten mit hochwertigen Materialien. Eine Aufarbeitung der eigenen Nägel ist für viele Frauen mit ein bisschen Grundwissen und den entsprechenden Profimaterialien aber auch selbst möglich. Hierzu sollte man sich allerdings nicht nur in den verschiedenen Techniken des Nageldesigns, wie Gelnägel, Nageltatoos oder Nagelmodellage, Bescheid wissen.

Spezielle Startersets liefern den perfekten Einstieg in die Materie. In der Regel beinhalten diese Startersets auch ein ausführliches Handbuch, dass Neueinsteigern die ersten Schritte zur Nagelkünstlerin erleichtert. In zahlreichen Abbildungen und Beschreibungen werden dort die einzelnen Arbeitsschritte bis zum fertig gestylten Nagel erläutert. Dann benötigt es noch ein gutes Maß an Fingerfertigkeit, um die Fingernägel aufzuarbeiten und in Form zu bringen. Ein guter Geschmack bei der Auswahl der verschiedenen motivlichen Designs, wie Farbgebung, Glitter, Nageltatoo oder Strasssteinchen, und deren Zusammenstellung runden das ganze Kunstwerk ab.

Für den Anfänger ist die Qualität des Nageldesignsets ausschlaggebend für die ersten Erfolge. Denn nur hochwertige Materialien lassen sich leicht verarbeiten und bringen ein ansprechendes Ergebnis. Eine Nagelmodellage sollte im Interesse der eigenen natürlichen Nägel mit pflegenden Substanzen durchgeführt werden. So erhält die Nagelkünstlerin die Gesundheit der natürlichen Nägel unter den künstlichen Aufbauten.

Ein gutes Starterset sollte ein Lichthärtungsgerät zum Aushärten des UV-Gels, Grundiergel für den optimalen Halt der Modellage auf dem natürlichen Nagel, Aufbaugel zum Modellieren der Kunstnägel, Frenchgel für den natürlichen Look der Kunstnagelspitzen, Versiegelungsgel für den glänzenden Abschluss, einen Cleaner zum Entfernen der Dispersionsschicht, Tips und Tipkleber zum Aufbringen auf den Naturnägeln und einen Tipcutter zum präzisen Zuschneiden der Tips enthalten. Ausserdem benötigt man einen speziellen Pinsel zum Auftragen des UV-Gels, Studio-Feilen in unterschiedlicher Körnung zum Modellieren des Gelnagels, Buffer-Schleifblöcke zum Anrauen des Naturnagels vor dem Modellieren, Rosenholzstäbchen, Pferdefüßchen und verschiedene Dekomaterialien.

Hat man dies alles beisammen, sollte man zunächst an einem Modellfinger eine Probe seines Könnens abgeben. Denn wenn an diesem etwas schief geht, ist es nicht so schlimm. Auch im Bereich Nageldesign gilt nämlich die alte Regel: „Nur Übung macht den Meister!“. Also erst probieren und dann am eigentlichen Objekt der Begierde, den eigenen Händen, mit der Arbeit beginnen. Dann kann in der Regel nicht mehr viel schief gehen und bald erstrahlen die Nägel in neuer Schönheit. Jeder Nagel ein kleines Kunstwerk für sich.